Auf einem Gipfeltreffen der Formel 1-Rennställe versuchte Renault- Teamchef Flavio Briatore die Einführung des Hybridantriebs in der Formel 1 auf das Jahr 2010 zu verschieben und begründete den Antrag mit den hohen Entwicklungskosten, die er mit bis zu 20 Millionen Euro beziffert. Die Rennställe Mercedes und Toyota schlossen sich laut dem Fachmagazin “auto motor und sport” dem Antrag an. Während BMW, Honda und Williams die Einführung des Hybridantriebs befürworten, hält sich Ferrari noch mit einer Stellungnahme zurück, soll aber mit dem Vorschlag der Verschiebung sympathisieren.
Medienberichten zufolge sind nicht die hohen Entwicklungskosten für den Hybridantrieb der entscheidende Grund für Briatores Ablehnung, sondern vielmehr die Tatsache, dass Renault in der Entwicklung des Antriebs am stärksten zurückliegt. Dem Magazin zufolge soll der entsprechende Prototyp von Renault erst im Januar 2009 einsatzbereit sein, während BMW und Honda schon Mitte Juni ihre Modelle vorstellen werden und Mercedes und Ferrari wahrscheinlich Ende September testen werden.