Zukünftig soll die Kfz-Steuer nach dem CO2-Ausstoß berechnet werden und nicht wie bisher nach dem Hubraum. Das neue Berechnungsprinzip soll ab 2009 Anwendung finden. Dadurch soll bewirkt werden, dass die Anschaffung sparsamer und umweltfreundlicher Neuwagen für jeden interessanter werden. Da aber bislang noch keine komplette Einigung erzielt werden konnte, muss die Verabschiedung des Klima- und Energiepaketes nun noch ein wenig länger warten. Das Ganze wurde erst einmal auf Mitte Juni vertagt. Während Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sich dafür einsetzt, dass die Besitzer älterer Fahrzeuge von einer Kfz-Steuererhöhung verschont bleiben, will Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eine höhere Belastung für dieselben durchsetzen. Dabei sollen die Fahrzeuge nach ihren Schadstoffklassen eingestuft werden. Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 2 und 3 sollen mit 1,25 Euro pro 100cm³ Hubraum zur Kasse gebeten werden. Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 4 sollen dann ab 2011 ebenfalls höhere Steuern kosten. Diese Pläne sind allerdings bisher noch inoffiziell und von keiner Seite bestätigt worden.
Bis Mitte Juni soll nun eine Einigung herbeigeführt werden, sodass das neue Gesetz zur Kfz-Steuer verabschiedet werden kann. Der Verkehrsclub Deutschland ist der Meinung, dass unbedingt wirksame Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den CO2-Ausstoß nachhaltig zu verringern. Denn nur so kann effektiv zum Klimaschutz beigetragen werden.