Was haben Volkswagen und Sanyo gemeinsam, dass sie eine Kooperation eingehen könnten? Volkswagen möchte zukünftig verstärkt auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb setzen. Da Sanyo einer der weltweit größten Hersteller von wiederaufladbaren Batterien ist, könnte diese Kooperation die Entwicklung neuer Hochleistungsspeicher auf Basis der Lithium-Ionen-Technik bedeuten. Volkswagen hat es sich zum Ziel gemacht, die Mobilität der Zukunft durch Elektroantriebe zu sichern. Dafür wird es notwendig, Energie zurückzugewinnen und extrem leistungsfähige Energiespeicher zu entwickeln. Bisher können die Elektroantriebe am Markt den Fahrbedürfnissen der Autofahrer noch nicht gerecht werden. Dies soll sich aber bald ändern. Bisher sind Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb doch stark in Reichweite und Geschwindigkeit beschränkt. Damit es keine derartigen Einschränkungen mehr gibt, erscheinen Akkumulatoren mit Lithium-Ionen-Technik als eine sehr gute Alternative. Bisher werden solcherart Akkus bereits bei Laptops sehr erfolgreich eingesetzt. Jetzt gilt es, gemeinsam mit Sanyo hochleistungsfähige Akkus zu entwickeln, die eine enorme Kapazität bieten und trotzdem eine tragbare Größe und Gewicht vorweisen. Denn was nützt ein Hochleistungsakku, wenn das Teil so groß und schwer ist, dass es in keinem Auto Platz findet?
Ein sehr gutes Beispiel für umweltbewusstes Fahren demonstrierte Volkswagen bereits Anfang des Jahres auf dem Genfer Automobilsalon. Dort wurde der Golf TDI Hybrid präsentiert, der eine gelungene Kombination aus Elektroantrieb, Hightech-Diesel und 7-Gang DSG bietet. Dieses Hybridfahrzeug ist in der Lage, sich sowohl im Elektrofahrbetrieb, im Fahrbetrieb mit dem Verbrennungsmotor als auch im Kombinationsfahrbetrieb fortzubewegen. Der Audi A1 project quattro, der auf der Tokyo-Motorshow vorgestellt wurde, hat bereits ein Speichermedium, das eine Reichweite von bis zu 100km möglich macht. (sh)