Besonders Gebäude mit einer großen Anzahl an Mietparteien und einem überdurchschnittlich großen Wärmebedarf eignen sich besonders dazu, einen Großteil per Solarenergie abzudecken. Verschiedene Studentenwohnheime, in Zwickau, Magdeburg, Leipzig und Chemnitz, können dank einer installierten Solaranlage ihre Warmwasserbereitung solar unterstützen. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die über mehrere Jahre hinweg begleitet wurde. Inzwischen ist das Förderkonzept „Solarthermie2000“ bereits abgeschlossen worden. Innerhalb dieses Projektes sollten die Solaranlagen möglichst knapp bemessen sein, um ständig Abnehmer für die erzeugte Solarwärme zu haben und dadurch optimale wirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen. Bei allen Studentenwohnheimen, die an dem Projekt beteiligt waren, lag der solare Deckungsanteil nicht höher als 15 bis 23%. Bis zum heutigen Tag, nach mehr als zehn Jahren Betrieb, funktionieren die installierten Solaranlagen fast ohne jegliche Störung. Für den Einsatz solcher Solaranlagen eignen sich aber nicht nur Studentenwohnheime. Altenheime, Krankenhäuser oder auch Mehrfamilienhäuser bieten hervorragende Bedingungen für die Umsetzung eines derartigen Projektes. Inzwischen ist die Entwicklung weiter voran geschritten. Neben der Unterstützung zur Warmwasserbereitung liefern Kombi-Anlagen auch schon Heizwärme. Durch derartige Solaranlagen wird eine größere CO2-Einsparung erreicht.