Der Kompromiss zur Reduzierung der CO2-Emission bis zum Jahr 2012, der von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy am Montag getroffen wurde, wird von dem Präsident des Verbands der Autoindustrie (VDA) Matthias Wissmann begrüßt. Er beurteilte die Einigung als besser als den Vorschlag der EU-Kommission, doch immer noch nicht als ideal. Positiv zu vermerken sei die Einigung auf eine stufenweise Einbeziehung aller Fahrzeuge sowie den Einbezug von Öko-Innovationen, die bei der Umsetzung der Klimaschutzziele behilflich sein sollen. Eine schrittweise Einbeziehung aller Fahrzeuge sei die Voraussetzung dafür, dass die “Klimaschutzziele technologisch überhaupt erreicht werden können”, so Wissmann. Dennoch schöpfe der gefundene Kompromiss nicht das ganze Potenzial der klimaschonenden neuen Technologien aus, hier hätte er sich mehr Offenheit gewünscht.