envacom Ökostrom!
Envacom bietet Ökostrom aus 100 % Erneuerbaren Energien. Jetzt Preis für Ökostrom von envacom online berechnen.
Ökostrom vergleichen
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt einfach online kostenlos vergleichen.
Zeigen Sie sich!
Ihr Platz an der Sonne! Werben Sie für Ihr Unternehmen! Jetzt schnell unsere günstigen Preise erfragen und direkt loslegen!
DailyGreen auf Twitter!
Lesen Sie Mode und Beauty-News direkt auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über Twitter: DailyGreen @ Twitter

Hamburger Stromversorger Lichtblick sorgt für Skandal

Wie sich jetzt herausstellte, hat der Hamburger Stromversorger Lichtblick seinen Kunden außer, wie vereinbart, Ökostrom auch Atom- und Kohlestrom geliefert. Da der Stromversorger dies als gängige Praxis bezeichnet und sich dadurch rechtfertigen will, steht er nun als „schwarzes Schaf“ der gesamten Branche da. Das Ganze kam durch einen Bericht der „Financial Times Deutschland“ zutage. Dem Bericht zufolge hatte der Hamburger Stromversorger Lichtblick mehrfach Strom an der EEX, der European Energy Exchange, eingekauft. Dort wird vor allem aber konventioneller Strom gehandelt, vorwiegend aus Kohle- und Atomkraftwerken. Lichtblick verspricht seinen Kunden allerdings in der eigenen Werbekampagne, vollständig auf Strom aus Öl-, Kohle- und Atomkraftwerken zu verzichten. Doch dem Bericht nach sollen mindestens 2 Prozent des gesamten von Lichtblick gelieferten Stroms von der EEX stammen. Dies wurde auch durch Lichtblick bestätigt. Gleichzeitig erklärte man aber, dass mit diesem Strom nur abweichende Mengen zwischen tatsächlichem Stromverbrauch und dem vorher prognostizierten ausgeglichen werden sollen. Der Lichtblick-Sprecher Gero Lücking sagte auch, dass dies von allen anderen Öko-Strom-Anbietern ebenso praktiziert werde. Der Hamburger Öko-Strom-Anbieter Greenpeace Energy distanziert sich deutlich von der Aussage und erklärt, dass das Unternehmen die evt. auftretenden Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Stromverbrauch durch „offene Lieferverträge“ kompensiert. Und auch andere Öko-Strom-Anbieter, wie das Düsseldorfer Unternehmen Naturstrom, distanzieren sich von der Aussage des Stromversorgers Lichtstrom. Aber Lichtstrom bleibt dabei, dass die Praxis genauso aussieht, wie das Unternehmen selbst handelt. Einen Fürsprecher gibt es allerdings. Das Berliner Unternehmen Energy Brainpool ist davon überzeugt, dass Öko-Strom zu 100 Prozent nicht möglich ist. Allerdings liegt der Fehler von Lichtblick in der Aussage, die in der Werbekampagne getroffen wurde. Lichtblick wird wohl die Werbung demnächst verändern, um solchen Problemen zukünftig aus dem Weg zu gehen. (sh)

Kommentare
Name
E-Mail Adresse
Kommentar
Ihr Bild neben Ihrem Kommentar?
Bei Gravatar anmelden und Foto kostenlos hochladen!