Die beiden Bewerber um die US-Präsidentschaft sind sich in dem Punkt einig, dass die Wirtschaft Amerikas nicht länger am Nabel des Öls hängen darf und unabhängiger werden muss. Die Lösungswege der beiden Kandidaten sind jedoch grundverschieden: So möchte der Kandidat der Demokraten, Barack Obama, stark in erneuerbare Energien investieren, während sein Gegner von den Republikanern, John McCain, am liebsten 40 neue Kernkraftwerke bauen würde. Das Thema Energie eignet sich perfekt für den Kampf um das Weiße Haus, schließlich liegt der Preis für ein Fass Öl mittlerweile bei 140 Dollar - ein neuer Rekord. Barack Obama verspricht seinen Landsleuten: “Ich werde den Klimawandel beenden” und möchte das mit einem Investitionsfonds schaffen, der über ein Kapital von umgerechnet 97 Mrd. Euro verfügt und in erneuerbare Energien investieren soll. John McCain möchte hingegen 45 neue Kernkraftwerke bis 2030 aus dem Boden stampfen. Er bekennt sich zur Atomkraft und meint, dass es eine “saubere, sichere und effiziente Energiequelle” sei. Trotzdem wollen beide Kandidaten zügig ein Emissionshandelsystem einführen, um den Ausstoß von CO2 einzudämmen.