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Energiekonzern E.on reduziert sein Engagement am Offshore-Windpark

Nachdem der Energiekonzern E.on zuvor schon einen 20-prozentigen Anteil am geplanten Windpark „London Array“ in der Themse-Mündung an die staatliche Ökostrom-Initiative Madar aus Abu Dhabi verkauft hatte, trennte sich der Energiekonzern nun auch von sieben Prozent am Offshore-Windpark Alpha Ventus in der Nordsee und verkaufte diese an den Oldenburger Stromversorger EWE. Aus dem Themse-Projekt zog sich bereits im Juli auch der Ölkonzern Shell zurück.

An dem ersten deutschen Hochsee-Stromprojekt hält E.on jetzt noch rund 26 Prozent sowie noch 30 Prozent an dem Milliardenprojekt in der Themse-Mündung. Der Regionalversorger EWE hat die Projektleitung von Alpha Ventus schon vor wenigen Wochen übernommen. Laut EWE erhöhen sich die geplanten Investitionen von 189 Mio. Euro auf rund 250 Mio. Euro. Wegen angeblich zu hohem Wellengangs wurde der ursprüngliche Baubeginn von Alpha Ventus, der bereits für diesen Sommer geplant war, auf 2009 verschoben.

Der Konzern plane nicht den kompletten Ausstieg aus dem Offshore-Geschäft, man wolle lediglich mit Alpha Ventus erst Erfahrungen auf hoher See sammeln, bevor man weitere Projekte im Wasser anstoße, sagte ein E.on-Sprecher. Der Energiekonzern E.on ist derzeit auch noch an Offshore-Projekten in Dänemark beteiligt. (sk)

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