In diesem Jahr wurden die Folgen des Klimawandels wieder besonders deutlich: Nie zuvor war das Eis in der Arktis so dünn wie in diesem Jahr. Nach den Messungen von Klimafachleuten war das Jahr 2008 das zehntwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung von Wetterdaten vor 160 Jahren. Laut den Experten gab es in diesem Jahr auffallend oft extreme Wetterphänomene, z.B. die kältesten Januarnächte der letzten 50 Jahre in der Türkei und die wärmsten Winter in den skandinavischen Ländern Finnland, Norwegen und Schweden. Aus den USA wurde ein neuer Rekord an Wirbelstürmen (Tornados) gemeldet.
Eiskaltes Winterwetter erlebten auch die Menschen in Afghanistan und China, wo Hunderte der Kälte zum Opfer fielen. In Portugal und Spanien gab es stattdessen den trockensten Winter seit Jahrzehnten. Auch in Deutschland wurde extremes Wetter beobachtet: Zwischen Mai und September gab es hierzulande besonders viele starke Gewitter mit schlimmen Regen- und Hagelstürmen. (mh)