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Klimawandel – Eis in der Arktis so dünn wie nie zuvor

In diesem Jahr wurden die Folgen des Klimawandels wieder besonders deutlich: Nie zuvor war das Eis in der Arktis so dünn wie in diesem Jahr. Nach den Messungen von Klimafachleuten war das Jahr 2008 das zehntwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung von Wetterdaten vor 160 Jahren. Laut den Experten gab es in diesem Jahr auffallend oft extreme Wetterphänomene, z.B. die kältesten Januarnächte der letzten 50 Jahre in der Türkei und die wärmsten Winter in den skandinavischen Ländern Finnland, Norwegen und Schweden. Aus den USA wurde ein neuer Rekord an Wirbelstürmen (Tornados) gemeldet.

Eiskaltes Winterwetter erlebten auch die Menschen in Afghanistan und China, wo Hunderte der Kälte zum Opfer fielen. In Portugal und Spanien gab es stattdessen den trockensten Winter seit Jahrzehnten. Auch in Deutschland wurde extremes Wetter beobachtet: Zwischen Mai und September gab es hierzulande besonders viele starke Gewitter mit schlimmen Regen- und Hagelstürmen. (mh)

Kommentare
  1. Josef Raddy
    28. Dezember 2008

    Das Eis in der Arktis ist zwischen Dez 2007 und Dez 2008 um 1 Million Quadratkilometer angewachsen, dass ist dreimal die Fläche Deutschlands. Dieses Eis ist natürlich dünn, denn es ist neues Eis. Und natürlich bewirkt die Eisbildung eine Erhöhung der Lufttemperaturen, obwohl es gelegentlich als Beleg der allgemeinen Erwärmung angeführt wird. Die Wärme entsteht bei der raschen Bildung des neuen Eises (ein Kühlschrank wird ja auch an der Rückseite warm). Das Gesamteis der Erde ist übrigens auf einen langjährigen Durchschnittswert. Fazit: Laut den Daten gibt es kein Schmelzen der Pole.

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