Autoreifen neigen dazu, mit der Zeit Druck zu verlieren. Der Druckverlust in den Reifen kann verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel bei starken Temperaturschwankungen oder längeren Fahren kann es schnell zum Druckverlust in den Reifen kommen, den man meistens gar nicht bemerkt, wenn man ihn nicht an einer Tankstelle kostenlos überprüft. Laut dem TÜV-Nord führt bereits ein halbes Bar zu wenig Druck zu einem erhöhten Spritverbrauch. Natürlich sollte man auch wegen der Lebensdauer der Reifen und der Sicherheit auf den richtigen Reifendruck, den der Hersteller meistens im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs angibt, achten.
Der Druck sollte unbedingt mit kalten Reifen, also am besten vor einer längeren Fahrt, überprüft werden. Auch wenn das Fahrzeug vor der Prüfung für längere Zeit in der Sonne gestanden hat, sollte unbedingt bis zur Abkühlung der Reifen (zum Beispiel bis zum Abend) gewartet werden. Laut dem TÜV Nord dürfen die Reifen auch ruhig mit ein wenig mehr Druck als vom Hersteller angegeben befüllt werden. 0,2 Bar mehr machen dem Reifen nichts aus und vermindern zudem den Rollwiderstand. Es gibt Schätzungen, dass sich mit dem richtigen Reifendruck bis zu drei Prozent Sprit einsparen lassen. (ok)