Ab dem 1.1.2009 bezieht die Deutsche Post World Net fast 100% ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Energien. Bislang wurden etwa zwei Drittel des elektrischen Stroms aus regenerativen Quellen bezogen. Alle 115 Brief- und Paketzentren sowie alle anderen Post-eigenen Immobilien müssen dann die neuen Stromlieferverträge einhalten. Schon seit Beginn des Jahres wird der Post Tower in Bonn, in dem die Konzernzentrale ihren Sitz hat, zu 100% mit Ökostrom versorgt. Das Einsparungspotenzial durch die flächendeckende Umstellung auf Ökostrom beläuft sich pro Jahr auf 400.000 Tonnen - das entspricht mehr als dem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß einer 30.000-Einwohner-Stadt.
Dr. Winfried Häser, Leiter Umweltstrategie und -politik bei der Deutschen Post World Net, erklärt, dass man als weltweit führender Logistikkonzern auch beim Klimaschutz eine führende Rolle einnehmen wolle und mit der Umstellung auf Ökostrom den eigenen Klimaschutzzielen einen großen Schritt näher käme. Das Klimaschutzprogramm des Konzerns namens “GoGreen” sieht vor, die CO2-Effizienz des Unternehmens und seiner Tochterunternehmen bis 2020 um 30% zu verbessern. Neben der Umstellung auf Ökostrom wird in den Gebäuden des Konzerns auch eine Optimierung bei der Nutzung von Heizungs- und Klimaanlagen vorgenommen und es sollen effizientere Beleuchtungssysteme eingesetzt werden. (mh)