Bei einer repräsentativen Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (Dena) kam heraus, dass sich bei 46 Prozent der Hauseigentümern, die ihre Immobilie in den letzten fünf Jahren saniert haben, das Heizen mit Holz immer größerer Beliebtheit erfreut. Zuvor lag der Anteil noch bei 30 Prozent, wodurch natürlich auch die Holzpreise deutlich anstiegen. Auf die Kraft der Sonne setzte ein Fünftel aller Sanierer. Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der Dena sagte: „Die Zahlen belegen, dass die erneuerbaren Energien eine immer größere Bedeutung bei der Wärmegewinnung bekommen – vor allem als zweites Energiestandbein.“
In der Umfrage waren 82 Prozent der Hauseigentümer, die bei ihrer Heizung erneuerbare Energien einsetzten, zufrieden. Die Umfrage ergab weiter, dass rund 35 Prozent der Hauseigentümer ihre Immobilie noch nie saniert haben und 28 Prozent davon sehen sich zum Handeln erst durch einen Anstieg der Energiekosten ihrer jetzigen Anlage dazu veranlasst. Nur auf Anraten eines Fachmannes würden laut der Umfrage weitere 22 Prozent ihre Immobilie sanieren.
Ein weiteres Ergebnis dieser Umfrage machte deutlich, dass ein Großteil der Befragten ihre Immobilie zunehmend als Gesamtsystem ansehen. Die Befragung ergab, dass rund 40 Prozent der Heizungssanierer gleichzeitig auch ihre Fenster erneuern ließen. Kleinere Dämmmaßnahmen wurden von ebenso vielen durchgeführt und 23 Prozent führten sogar eine umfassende Dämmung durch. Eine Senkung ihrer Energiekosten bestätigten 62 Prozent der Befragten.
Da die Bundesregierung den Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebereich mit attraktiven Fördermöglichkeiten unterstützt, hat die dena dazu einen Rechner entwickelt, damit Bauherren den individuellen Fördersatz online ermitteln können. Interessierte erfahren mehr unter: www.zukunft-haus.info/foerderrechner (sk)