Die koreanische Regierung plant mit ihrer im letzten Jahr vorgelegten “Green Growth Strategy”, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung deutlich auszubauen. Demnach soll dieser Anteil in den nächsten 20 Jahren mehr als vervierfacht werden. Korea will damit unabhängiger von Energieimporten werden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Schon 2008 wurden Anlagen für 350 Megawatt eingesetzt, das entspricht sieben Mal so viel wie im Jahr zuvor. Gesetzliche Regelungen und entsprechende Förderprogramme haben die Neuinstallationen unterstützt. Dieser Trend soll auch in Zukunft weiter verfolgt und eine nationale Photovoltaik-Industrie gefördert werden. Dabei hofft Korea auf Kooperationen mit anderen Staaten.
Für die deutsche Photovoltaik-Branche bedeutet dies interessante Kooperationsmöglichkeiten in der Markt- und Industrieentwicklung in diesem Bereich. Am 11. Februar werden entsprechende Chancen auf dem “Korean-German Cooperation Forum on Solar Energy” diskutiert. Das Forum wird von der Korean Energy Management Corporation (KEMCO), der EnergieAgentur.NRW und dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen angeboten und findet im Rahmen der “E-World of Energy“-Messe in Essen statt. (mh)