Laut einem Bericht der „Financial Times“ steht das milliardenschwere, weltweit größte Offshore-Windkraft-Projekt „London Array“ der britischen Tochter des Energieriesen E.ON aufgrund der fallenden Preise für Öl und Gas immer noch „auf Messers Schneide“. Die Finanzierung des Mega-Windparks, der im Mündungsgebiet der Themse, rund 20 Kilometer vor der Küste von Kent und Essex aufgestellt werden soll, ist noch immer nicht gesichert.
Gegenüber der Wirtschaftszeitung äußerte sich der E.ON-UK-Chef Paul Golby, dass E.ON auch weiterhin zu dem 1.000 Megawatt-Projekt - an dem E.ON mit 30 Prozent beteiligt ist - stehe, jedoch „die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind derzeit ziemlich schwierig“, sagte er der Zeitung. Früheren Medienberichten zufolge sollen sich die Kosten für die Errichtung des Mega-Windparks auf 2,6 Milliarden Euro belaufen. Bis zum Jahr 2012 soll die erste Bauphase planmäßig abgeschlossen sein. (sk)