Nachdem sich die Deutsche Postbank AG schon im April 2008 dazu geäußert hatte, ihren CO2-Ausstoß bis 2020 dreißig Prozent zu senken, deckt sie nun seit Anfang 2009 den gesamten Strombedarf ihrer Großstandorte deutschlandweit aus regenerativen Energie- quellen ab und beantragte den Beitritt zum „Global Compact“ der Vereinten Nationen. Durch die Umstellung auf Öko-Strom ist die Postbank ihrem Ziel ein Stück näher gekommen, da sie jährlich rund 10.000 Tonnen CO2-Ausstoß durch die Umstellung einspart.
Das Unternehmen unterzieht sich durch den Beitritt zum UN Global Compact einer Selbstverpflichtung zur Beachtung von Prinzipien eines nachhaltigen Geschäftsbetriebs und will auch ihren Kunden Anreize zum aktiven Umwelt- und Klimaschutz anbieten. Deshalb legte Deutsche Postbank AG 2008 den kapitalgarantierten Klimaschutz-Fonds „Postbank Dynamik Klima Garant“ auf und bietet finanzielle Anreize zum Einsatz umweltfreundlicher Technologien über ihren Baufinanzierer BHW mit dem „BHW Öko Konstant Darlehen“. Desweiteren vermittelt sie entsprechende Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben umweltfreundlichen Schreibwaren bietet die Postbank auch Verträge zum Bezug von Ökostrom und seit neuestem auch von Biogas an. (sk)