Das US-Department of Energy möchte offenbar zwei Supercomputer von IBM kaufen. Darunter ist mit dem nach dem Mammutbaum Sequoia benannten Rechnet auch einer mit einer Leistung von sagenhaften 20 Petaflop/s. Den Rekord des schnellsten Computers konnte IBM schon im letzten Jahr mit dem 250 Tonnen schweren Roadrunner knacken. Der Sequoia soll 29mal schneller sein. Die Leistung entspricht der von zwei Millionen handelsüblichen Notebooks. Der Sequoia soll sich aus mehreren Zehntausend IBM-Power-Prozessoren zusammensetzen, die in insgesamt 96 Stahlschränken untergebracht sind und etwa 300 Quadratmeter Stellfläche verbrauchen.
Trotz seiner gewaltigen Rechenleistung soll der Sequoia äußerst energieeffizient sein und in etwa den gleichen CO2-Ausstoß haben, wie der bislang umweltfreundlichste Superrechner BlueGene/P vom Argonne National Laboratory , der allerdings 15mal langsamer und insgesamt kleiner ist. (ok)