
Es kommt nicht selten vor, dass PCs in Firmen und Behörden rund um die Uhr in Betrieb sind. Ob Mittagspause oder Meeting, die PCs bleiben meistens an oder laufen im Standby. Bei 24 Stunden Betrieb und nur 40 Stunden aktiver Nutzung pro Woche, benötigt ein PC im Schnitt 17 Kilowattstunden Energie, wovon etwa 13 Kilowattstunden verschwendet wurden. Großen Organisationen kosten die ungenutzten PCs so monatlich bis zu 15.000 Euro. Die Universität von Liverpool hat eine innovative Software entwickelt, die diese Energieverschwendung stoppen kann.
Die kostenlose Software kann auf mehreren Rechnern innerhalb eines Netzwerks installiert und von einem Master-System aus kontrolliert werden. Wird ein PC im Netzwerk über einen Zeitraum von 30 Minuten nicht genutzt, wird die Energiezufuhr für dieses System automatisch unterbrochen. Einen Nachteil hat die Software aber dennoch: Nicht immer ist ein ungenutztes System auch wirklich inaktiv. Es kann durchaus vorkommen, dass gerade Dateien aus dem Netz geladen werden oder andere Vorgänge laufen, die das Laufen des PCs erfordern.
Dass es gerade keine manuelle Nutzung des Systems gibt, bedeutet also nicht gleich, dass das System gerade nichts tut. Die Software kann hier kostenlos runtergeladen werden. (ok/pixelio/dieter kienitz)