
Wiederaufladbare Batterien setzen sich immer mehr durch. Das ist auch gut so, denn Batterienrecycling ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. Jedes Jahr werden in Europa fünf Milliarden Batterien verkauft. Zwar enthalten sie viele Materialien, die sich gut wiederverwerten lassen, aber es finden sich auch zahlreiche umweltgefährdende Giftstoffe wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Zink in ihnen. Aus diesem Grund werden Altbatterien in Europa als gefährlicher Sondermüll eingestuft. Akkus sind also definitiv die beste Wahl.
Es gibt mittlerweile auch zahlreiche ökologische Möglichkeiten, Akkus wieder aufzuladen. Dabei kommt entweder Solar- oder Windenergie zum Einsatz. Es gibt aber auch Ladegeräte, die auf Bewegungsenergie setzen. Ein sehr schönes Ladegerät hat der Designer Jangho Kim entwickelt. Das “Solar Pot” ähnelt einem Blumentopf, ist aber tatsächlich ein Solar-Ladegerät mit einem tieferen Sinn. Möchte man eine Batterie aufladen, “pflanzt” man einen Akku in den Blumentopf ein und stellt das “Solar Pot” auf die Fensterbank.
Durch die Sonnenenergie lädt sich der Akku in kürzester Zeit wieder vollständig auf. Über eine kleine LED an der Seite des Blumentopfs wird man ständig über den Ladestand des Akkus informiert. Leider handelt es sich bei dem “Solar Pot” nur um ein Konzept, was aber durchaus in ein reales Produkt umsetzbar ist. (ok)