In Österreich in Eibesthal bei Mistelbach wurde am Montag, den 23. Februar, gejubelt. Die erste Mobilfunkbasisstation, die über eine Windturbine betrieben wird, wurde von Bürgermeister Ing. Christian Resch eröffnet. Das in Mitteleuropa bisher einzigartige Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und mobilkom austria. Nicht nur in ökologischer Hinsicht bringt die Mobilfunkbasisstation Vorteile: Da 80 Prozent des Energiebedarfs der Station über die Windturbine erzeugt wird, können 1.100 Euro im Jahr gespart werden. Der CEO von mobilkom austria, Dr. Boris Nemsic, erwartet, dass in Österreich rund sieben bis zehn Prozent der betriebenen Standorte für Windenergie in Frage kommen.
Die windbetriebene Mobilfunkstation verdankt ihre Entwicklung nicht zuletzt dem NÖ Mobilfunkpakt. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Maststandorte in Niederösterreich mehrfach genutzt werden müssen. Bei Inkrafttreten des Paktes gab es eine Mehrfachnutzung von 37 Prozent, mittlerweile sind es bereits 65 Prozent. (mah/pixelio/Ingo Anstötz)