
Die Regenwälder im Amazonas-Gebiet bauen klimaschädliches Kohlendioxid ab und leisten damit einen Beitrag zur Verlang- samung des Klimawandels. Wie eine Studie der Universität Leeds nun zeigte, nimmt die Fähigkeit der Bäume zur Absorption des Kohlendioxid in trockenen Zeiten aber ab. Die Studie analysierte Wachstumsdaten aus über 30 Jahren von mehr als 100.000 Regenwaldbäumen. Die Auswertung ergab, dass die Trockenheit im Jahr 2005 dafür sorgte, dass weniger Treibhausgas CO2 abgebaut wurde, denn die Bäume, die besonders stark unter der Trockenheit litten, starben früher ab als andere.
Die Wissenschaftler schätzen, dass insgesamt fünf Milliarden Tonnen weniger Kohlendioxid abgebaut werden. Das hat Folgen für die weltweite CO2-Bilanz, denn durch die Größe der Amazonas-Region wirke sich jede kleinste Umweltveränderung in diesem Gebiet global aus. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Sciene“ veröffentlicht. (mah/pixelio/rebel)