
Die blaue Tonne ermöglicht das kostenlose Recycling von Altpapier direkt vor dem Haus und ohne zusätzliche Kosten. In vielen Städten gehört die blaue Tonne bereits seit mehreren Jahren zum Stadtbild und die bislang bekannten Sammelcontainer sind durch ihre Einführung komplett weggefallen. Mancherorts wird die blaue Tonne jedoch erst noch eingeführt. Die blaue Tonne hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen muss man nicht mehr weit laufen oder fahren, um sein Altpapier über einen öffentlichen Container entsorgen zu können. Dann fällt natürlich auch der Müll weg, der oft neben den Containern abgeladen wurde, und den die Stadtreinigung entsorgen musste. Die blaue Tonne soll die Bürger auch dazu motivieren, noch mehr auf die Mülltrennung zu achten. Wer es bislang sehr weit bis zum nächsten Container hatte, oder regelmäßig einen vollen Container vorfand, hat das wertvolle Papier auch schon mal über den Hausmüll entsorgt. Das muss dank der blauen Tonne nicht mehr sein.
Für die blaue Tonne fallen keine zusätzlichen Gebühren oder Leerungsgebühren an. Die Leerung erfolgt i.d.R. einmal pro Monat. Wem die einfache 240l Tonne zu klein ist (gewerbliche Nutzer, etc.), der kann oft auch bei der Stadt eine 1,1 cbm-Tonne anfordern. Was gehört in die blaue Tonne? In die blaue Tonne dürfen alle Verpackungen aus Papier oder Pappe, unbeschichtete Tiefkühlverpackungen, Umzugskartons, Zeitungen und Zeit- schriften, Schulhefte, Computerpapier, Bücher ohne Deckel, Kataloge, usw. Was darf nich in die blaue Tonne? Nicht in die blaue Tonne dürfen Getränkekartons (Tetra-Paks), Kaffeetüten mit Alufolie, Butterbrotpapier aus Pergament, Kohlepapier, Tapeten und Hygienpapier. Informationen zur blauen Tonne erhalten Sie in ihrem Rathaus. (ok/pixelio/Verena N.)