
Trotz sinkender Großhandelspreise erhöhen die Stromversorger im kommenden April wieder ihre Preise. Die Preise an der Leipziger Energiebörse haben sich zwar halbiert, dies hält die Versorger aber dennoch nicht davon ab, wieder an der Preisschraube zu drehen. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit 4.000 Kilowatt- stunden bedeutet das bei einem durchschnittlichen Anstieg der Preise um 7,9 Prozent eine Mehrbelastung von rund 70 Euro pro Jahr. Im Einkauf hat eine Megawattstunde (1000 kWh) an der Leipziger Energiebörse im vergangenen Jahr noch 90 Euro gekostet. In diesem Jahr kostet sie nur 40 Euro.
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Die Preiserhöhung begründen die Versorger mit langfristigen Bezugsverträgen. Eine Liste der Stromanbieter, die ihre Preise ab April erhöhen, finden Sie auf Euroamsonntag.de. Im Gegensatz zu den steigenden Strompreisen, sollen die Gaspreise deutlich fallen. Viele Anbieter wollen im April oder Mai die Preise um bis zu 25 Prozent senken. Viel zu spät, so die Meinung vieler Experten, denn dann ist die Heizperiode schon wieder vorbei. (ok/pixelio/Stephanie Hofschlaeger)