Die Stadtverwaltung Bonn hat sich gegen den Bau einer Photovoltaik-Anlage an der Kennedybrücke entschieden. Der endgültige Beschluss hierzu wird am 19. März vom Hauptausschuss getroffen.
Das Konzept sah vor, an der Kennedybrücke auf der Länge von 394 Metern insgesamt 235 Solarmodule zu installieren. Die Kosten für Anlage und Montage betragen laut Prüfungsergebnissen der Stadtverwaltung etwa 397.000 Euro. Da jährlich etwa 37.000 Kilowattstunden Solarstrom produziert würde, könnten 11.800 Euro pro Jahr gespart werden. Die Anlage würde sich somit erst nach 30 Jahren Betriebszeit amortisieren. Wartung und Unterhalt der Anlage seien ebenfalls kostenintensiv, und die Kosten für die Sanierung und Verbreiterung der Brücke seien in der Rechnung noch gar nicht enthalten.
Aus diesen Gründen entschied die Stadtverwaltung, dass sich die Anlage nicht rechne und lehnt das Konzept der Photovoltaik-Anlage an der Kennedybrücke ab. Ebenfalls aus Rentabilitäts- gründen wurde der Bau eines Wasserlaufkraftwerks an der Kennedybrücke abgelehnt. Die letztendliche Entscheidung über die Anlage trifft der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 19. März. (mah/via/pixelio/i-ku)