
Tragbare Batterien sind das Rückgrat der technologischen Welt von heute. Sehr viele Geräte werden mit Hilfe der tragbaren Batterien betrieben, sei es in Autos oder beweglichen Apparaten. Batterien sind effizient und stoßen keine Emissionen aus. Ihr Nachteil ist, dass sie sehr lange Zeit brauchen, um aufzuladen. Während Handys und PMPs innerhalb weniger Stunden voll aufgeladen sind, benötigen Batterien – je nach Größe – oft eine ganze Nacht.
MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat nun eine neue Technologie entwickelt, die Batterien in Sekunden aufladen könnte. Die Forscher des Projekts fanden heraus, dass Lithium Ionen sehr schnell in Lithium-Eisen-Phosphat (ein Material, das für gewöhnlich in Batterien verwendet wird) eindringen können, wenn sich die Ionen direkt vor dem Eingang an der Oberfläche befinden. Wenn die Ionen deplaziert werden, funktioniert das Ganze nicht. Eine neue Oberflächenstruktur erlaubt nun, dass sich die Lithium Ionen schnell um das Material herum in den für sie vorgesehenen Eingangstunnel bewegen können.
Das neue Material sorgt nicht nur dafür, dass die Aufladezeiten kürzer sind, sondern könnte auch einen neuen Typ kleinerer und leichterer Batterien hervorbringen. Die Forscher gehen davon aus, dass das Projekt in zwei oder drei Jahren auf den Markt kommen könnte. (mah)