
Philips hat ein erstaunliches Konzept für die Ökofarm zuhause entwickelt, die ihren Besitzer nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern auch mit Sauerstoff, Wärme und Energie versorgt. Diese kann wiederum dazu genutzt werden, die Pflanzen zu pflegen, das Haus zu beleuchten oder sogar verschiedene Geräte mit Strom zu versorgen. Das “Biosphere Home Farming Concept”, wie Philips es nennt, ist ein komplett unabhängiges System, bei dem die einzelnen Komponenten voneinander abhängen und keine externe Hilfe benötigen.
Es beherbergt Fische, Wurzelgemüse, Gräser, Kräuter, Pflanzen und Algen unter einem Dach. Um zu funktionieren benötigt das System lediglich Küchenabfälle, von denen sich das System ernährt. Es ist mit einer Methan-Anlage ausgestattet, die für den Großteil der benötigten Wärme und Energie sorgt, um die Beleuchtung zu betreiben. Die enthaltenen Algen produzieren Wasserstoff, der entweder für wasserstoffbetriebene Geräte oder zur Erzeugung weiterer Energie verwendet werden kann.
Die Pflanzen produzieren Sauerstoff, der in das Aquarium geleitet wird. Der Vorteil des Systems kann sich jedoch auch als ein Nachteil herausstellen: Wenn so wie hier sämtliche Prozesse aufeinander abgestimmt sind, bricht das ganze System zusammen, sobald ein Prozess nicht funktioniert. (mh)