Das zweirädrige Elektro-Auto P.U.M.A. (Personal Urban Mobility and Accessibility) ist durch eine Zusammenarbeit zwischen General Motors und Segway entstanden.
General Motors hat zusammen mit Segway ein zweirädriges Elektro-Auto mit zwei Sitzen entwickelt, das auf der New York Auto Show vorgestellt wurde. Das Auto erreicht eine Spitzengeschwin- digkeit von 56 km/h und kommt mit einer einzigen Ladung des Lithium-Ionen-Akkus etwa 56 Kilometer weit. Der flotte Stadtflitzer heißt P.U.M.A., als Abkürzung für “Personal Urban Mobility and Accessibility”. Neben seinem ökologischen Wert hat er noch weitere Pluspunkte wie Sicherheit und geringe Kosten. In den Autos soll von einem riesigen Kommunikationsnetzwerk Gebrauch werden können, so dass die Vehikel miteinander “kommunizieren” können und so Unfälle frühzeitig verhindern.
Das extrem kompakte Auto mit seinen beiden Elektromotoren an den großen Rädern wiegt gerade einmal 136 Kilogramm und nutzt zur Fortbewegung die Segway-Technologie, um ein Umkippen nach vorne zu verhindern. Ein elektronisches Stabilisierungs- system sorgt wie schon beim gleichnamigen Roller für das Gleichgewicht auf zwei Rädern. Gerade in dichtem Verkehr oder auf vollbesetzten Parkplätzen erlaubt der P.U.M.A. stressfreies Fahren und Einparken, denn er kommt auch dorthin oder vorbei, wo man mit einem normalen Auto warten oder wenden müsste. Einziger Haken: Durch die offenen Seiten könnte eine Fahrt im P.U.M.A., der rein optisch etwas an eine Rikscha erinnert, bei starkem Regen weniger gemütlich sein. Wann PUMA auf den Markt kommt und wie teuer er sein wird, ist noch nicht bekannt, aber beide Unternehmen erklärten, dass die endgültige Version von P.U.M.A. so günstig sein wird, dass man für den Preis eines durchschnittlichen Autos vier P.U.M.A.s kaufen kann. (mh)