Es gibt viele Öko-Label für Textilien, doch was bedeuten Fairtrade, LamuLamu, Umweltzeichen und Co im Detail?
Das “Naturtextil-Best-Gütezeichen” fordert die höchsten Umweltansprüche. Es wird vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) vergeben. Für die Produkte dürfen ausschließlich ökologische Fasern verwendet werden und auch die Verarbeitung muss nach strengen ökologischen Kriterien erfolgen. Die Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation, die Zwangs- und Kinderarbeit verbieten und gerechte Bezahlungen vorschreibt, sind hier Pflicht.
Mit dem Siegel “LamuLamu” wird Baumwollkleidung gekennzeichnet, die von Beginn an nach ökologischen und sozialen Kriterien produziert wird. Produkte mit diesem Label müssen aus Baumwolle bestehen, die zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau stammt und bei deren Verarbeitung die Bestimmungen der Internationalen Arbeitsorganisation eingehalten werden. Pro verkauftem Bekleidungsstück wird eine Fairhandels-Prämie von 0,50 Euro in einen Sozialfonds gezahlt, den die Arbeiter der Produktionsfirma verwalten. Die Verarbeitung der Baumweolle muss die Kriterien des IVN erfüllen, d.h. es dürfen z.B. keine giftigen Farbstoffe und keine umweltschädlichen Verarbeitungsmethoden eigesetzt werden. (mh)