Bangladesch möchte Abfälle aus der Geflügelhaltung in Strom umwandeln. Mit dem von über 100.000 Betrieben produzierten Abfall sollen 2.000MW Energie erzeugt werden.
Verantwortliche in Bangladesch planen, Abfälle aus Geflügelhaltung in Strom umzuwandeln, um so den Bedarf an 2.000MW Elektrizität zu decken, der derzeit nicht bedient werden kann. Über 100.000 Geflügelbetriebe produzieren eine enorme Menge an Abfall, die für dieses Projekt ausreichen dürfte. Die „Bangladesh Poultry Owners Association” plant deshalb eine Anlage, die den Abfall in Strom umwandelt – und zwar in ungefähr 50MW Elektrizität innerhalb von nur drei Jahren. Die Advance Animal Science Ltd (AAS) betreibt bereits eine kleine Anlage, die rund 3.800 Dollar kostete. Der Stallmist aus 4.200 Betrieben produziert 120KW Elektrizität. Die AAS teilte mit, dass die Kosten durch weiterentwickelte Technik noch weiter reduziert werden könnten. Die kostengünstigere, größere Anlage könne rund 50MW Elektrizität in drei Jahren und 500MW Elektrizität bis 2021 produzieren. (mah) (Foto: Soil-Science)