Gießen Sie die Blumen in Ihrem Garten noch mit kostbarem Trinkwasser? Steigen Sie jetzt auf kostenloses und umweltschonendes Regenwasser um! Foto: © Pixelio/alipictures
Die ersten warmen Tage im April haben viele Hobbygärtner in den Garten gelockt. Nach dem langen und harten Winter gibt viel zu tun: Die Beete müssen von Unkraut befreit und neue Pflanzen gesetzt werden. Dabei wird natürlich auch kräftig gegossen - leider noch sehr oft mit kostbarem Trinkwasser aus dem Hahn. Dabei ist Trinkwasser ein sehr kostbares Gut und außerdem auch viel zu teuer, um es einfach in den Garten zu schütten. Dabei gibt es Unmengen an Wasser kostenlos und umweltschonend aus der eigenen Dachrinne. Gerade jetzt im Frühjahr bieten zahlreiche Baumärkte Regentonnen zum Auffangen und Aufbewahren von Regenwasser zu günstigen Preisen an. Gute Marken-Regentonnen sind je nach Größte schon ab 40 bis 50 Euro erhältlich (Beispiel: 300 Liter Tonne). Inklusive des nötigen Zubehörs (Regensammler) beträgt die nötige Investition nicht mehr als 100 Euro.
Die Montage im eigenen Garten ist ganz einfach. Der Regensammler wird einfach an das Fallrohr der Dachrinne angeschlossen. Das erfolgt meistens indem man ein Stück aus dem Fallrohr aussägt und den Regensammler in die Lücke einsetzt. Der Regensammler wird dann an die Regentonne angeschlossen und schon kann das wertvolle Regenwasser gesammelt und für den Garten genutzt werden. Bei den Regensammlern gibt es große Unterschiede. Gute Regensammler verfügen über einen automatischen Überlaufstopp und eine Selbstreinigungsfunktion.
Beim Kauf des Regensammlers muss der Durchmesser des Fallrohrs berücksichtigt werden. Es gibt allerdings auch Universal-Regen- sammler, die für Fallrohre von 87 bis 105 Millimeter Durchmesser passen. Einige verfügen außerdem über eine Einstellung für Sommer- und Winterbetrieb. Mit einer eigenen Regentonne können sich je nach Gartengröße und Frequenz der Bewässerung schnell mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Die Umwelt schonen Sie so natürlich auch.