Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell möchte in Zukunft mehr in Erneuerbare Energien investieren.
Den 25. Shell-Eco-Marathon auf der Rennstrecke Eurospeedway in der Lausitz nahm Shell-Chef Jeroen van der Veer zum Anlass, um über die zukünftige Positionierung des britisch-niederländischen Ölkonzerns Shell in Bezug auf Erneuerbare Energien zu sprechen. Van der Veer sagte, dass Biokraftstoffe und Technologien zur CO2-Abscheidung und -Lagerung (CCS) derzeit am besten zum Kerngeschäft passen und das Unternehmen deshalb diese Erneuerbaren Energien forcieren würde.
Im Gegensatz dazu sollen Windkraft- oder Photovoltaikbereiche nicht intensiviert werden. Van der Veer schätzt, dass bis zum Jahr 2050 überwiegend herkömmliche Kraftstoffe verwendet würden, doch die Entwicklung neuer Antriebsarten auf Basis von Biokraft- stoffen, Elektrizität, Wasserstoff und Erdgas seien aufgrund steigender Kraftfahrzeugzahlen bedeutend.
In Bezug auf Elektroautos sagte van der Veer, dass Shell-Tankstellen zukünftig möglicherweise auch Batterien austauschen und warten könnten. Beim Shell-Eco-Marathon nehmen 200 internationale Studententeams mit selbstkonstruierten Fahrzeugen teil, um die begehrte Auszeichnung zu erhalten, die dem Fahrzeug mit dem geringstem Kraftstoffverbrauch bei längster Strecke verliehen wird. (mah)