Die Solarworld AG errichtet in Freiberg eine Produktion für Solarsiliziumwafer.
In Freiberg errichtet die Solarworld AG eine Produktion für Solarsiliziumwafer mit einer Endkapazität von einem halben Gigawatt pro Jahr. Mit dieser Herstellungsmenge könnten die Wafer, zu Solarmodulen verarbeitet, eine halbe Million Menschen mit Solarstrom versorgen. Bis Ende 2010 soll die Kapazität auf ein Gigawatt gesteigert werden – gemessen am heutigen Weltmarkt bedeutet dies, dass jede fünfte Solarzelle aus einem Freiberger Wafer hergestellt würde.
Doch was sind Wafer überhaupt? Wafer sind hauchdünne Siliziumscheiben, die das Kernstück der solaren Stromerzeugung bilden. Die polykristallinen Silizumwafer werden zu Solarzellen weiterverarbeitet. Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, kündigte an, dass die Wafer in Freiberg dank neuester technischer Prozesse besonders ressourcen- und kosteneffizient produziert würden. Für die Region bedeutet die neue Herstellungsstätte, die 350 Millionen Euro kostet, auch die Schaffung von 450 neuen Arbeitsplätzen. Der Konzern in Freiberg beschäftigt derzeit 1.500 Mitarbeiter. (mah)