Laut einer Studie der TU München ist die Keimbelastung von Bio-Eiern und -Hennen nicht höher als bei herkömmlichen Betrieben.
Wissenschaftler der Technischen Universität München haben in einer Studie herausgefunden, dass die Keimbelastung von Bio-Eiern und -Hennen nicht höher ist als bei herkömmlichen Betrieben. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass die Bakterienstämme, die in der ökologischen Tierhaltung gefunden wurden, seltener resistent gegen Antibiotika sind. In diesem Fall können sie bei Krankheit besser behandelt werden als antibiotika-resistente Bakterienstämme.
Nach Prof. Johann Bauer vom TUM-Wissenschaftszentrum zeigt dies, dass die ökologische Tierhaltung nicht nur zum Tierschutz beiträgt, sondern auch zum Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika bei Tieren und Menschen. Wie Bio-Markt.info berichtet, wurde die Studie vom bayerischen Umweltministerium in Auftrag gegeben. Sie sollte überprüfen, ob die Bio-Legehennenhaltung tatsächlich gesünder ist als die Haltung in herkömmlichen Legebatterien. Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass es hier kein Grund zur Warnung gibt. (mh)