Umfilzte Bio-Seife mit naturreinen ätherischen Ölen aus Bio-Anbau. (Foto: © Landecht)
Früher umwickelte man Seife mit Schafwolle, um sie langsamer, dafür aber restlos verbrauchen zu können. Künstlerin Heike Schulze aus Rössing, die sonst vor allem mit Ton arbeitet, wurde in einem Filzkurs zu einer Renaissance der Filz-Seife inspiriert. Sie hat diese alte Tradition auf ihrem Hof in Niedersachsen wiederbelebt und entwickelte eine umfilzte Bio-Seife, mit der die Haut nicht nur besonders sauber, sondern auch zart und weich wird. Die Seifen, die beim Patentamt München geschützt sind, werden nach traditioneller Seifensiederkunst im offenen Kessel hergestellt und anschließend von Hand mit 100% reiner Schafswolle umfilzt. Für die Optik wurde die Wolle vor dem Verfilzen mit natürlichen Pflanzenfarben coloriert.
Durch den Filzmantel entwickelt die Seife besonders viel Schaum, verbraucht sich aber gleichzeitig deutlich langsamer. So hält eine Filz-Seife etwa viermal länger als eine herkömmliche Seife. Der Filz reguliert nicht nur den Verbrauch, sondern durchblutet beim Einseifen auch die Haut, so dass ein sanfter Peelingeffekt entsteht. Für die erste Benutzung sollte die Seife gut durchnässt werden, und dann sanft abgerieben werden, bis sie gut schäumt. Nach dem Gebrauch sollte sie gut getrocknet werden, so dass sich der Filz fester an die Seife zieht und sich so bei der nächsten Nutzung der Peeling-Effekt gut entfalten kann.
Für die Seife werden nur Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet: Die aromatischen Pflanzenöle, die der Bio-Seife eine erfrischende bis beruhigende Wirkung verleihen und hochwertige Karité-Butter, die stark rückfettend wirkt, machen ein anschließendes Eincremen überflüssig. Für den sanften Duft sorgen 100% naturreine ätherische Öle aus Bio-Anbau. Zur Auswahl stehen die drei Duftnoten Eisenkraut, Lavendel und Linde. (mh)