BASF plant, sich am Bau des ersten biologisch abbaubaren Öko-Rennwagens zu beteiligen. (Foto: © Warwick)
Wie das Chemie-Unternehmen BASF bekanntgab, will es sich mit seinem Unternehmensbereich Catalysts an dem Bau des ersten biologisch abbaubaren Öko-Rennwagens beteiligen. Konkret geht es um die Unterstützung des Warwick Innovative Manufacturing Research Centre (WIMRC) mit dem so genannten Prem-Air-Katalysator, der in den USA laut BASF schon in über 3 Millionen Fahrzeugen eingesetzt wird. Die kalifornische Luftreinhaltungs- kommission California Air Resources Board (CARB) hat diese Technologie als “wirksam zur Verminderung von Ozon” anerkannt, berichtet Auto Motor und Sport. Auch technologische Beratung bietet BASF den Forschern an.
Das Formel-3-Auto mit der Karosserie aus Pflanzenbauteilen fährt mit einer Mischung aus Pflanzenöl und Abfällen aus der Schokoladenproduktion und hat bereits einige Tests mit dem neuen Katalysator erfolgreich gemeistert. Das Projekt wurde von Forschern der englischen Universität Warwick initiiert, die demonstrieren wollen, dass auch der Fahrzeugbau von nachhaltigen, erneuerbaren Materialien profitieren kann.
So besteht die Karosserie hauptsächlich aus der Stärke und den Fasern von Kartoffeln und Karotten und der Sitz aus einem Schaumstoff auf Sojaöl-Basis. Bis der Öko-Rennwagen tatsächlich auf die Piste geht und um den Sieg kämpft, wird es allerdings noch eine Weile dauern, denn obwohl in der Studie alle Voraussetzungen für einen modernes Formel-3-Auto erfüllt sind, ist der Motor noch nicht regelkonform. (mh)