Forscher der Columbia Universität möchten mit synthetischen Bäumen CO2 aus der Atmosphäre filtern. (Foto: © Columbia University)
Wissenschaftler des Department of Earth and Enviromental Engineering an der Universität von Columbia haben eine neue Idee entwickelt, mit der sich große Mengen CO2 aus der Atmosphäre filtern lassen sollen. Die Idee ist, wie viele andere, auch von der Natur inspiriert. Die Wissenschaftler möchten synthetische Bäume entwickeln, die 1.000 Mal mehr CO2 aus der Luft filtern sollen, als es organische Bäume können. Die künstlichen Bäume sollen das CO2 über Plastikblätter aufnehmen, zur besseren Lagerung verflüssigen und in Behältern speichern.
Durch den Strombedarf werden pro 1.000 kg gefiltertes CO2 rund 200 kg neu ausgestoßen. So kommt die Technologie auf eine Bilanz von 800 kg gefiltertes CO2. Jede Einheit soll pro Tag eine Tonne CO2 aus der Atmosphäre filtern können, was dem Ausstoß von 20 durchschnittlichen Autos in den USA entspricht. “Die Kosten pro Einheit belaufen sich auf die eines Toyotas”, so Professor Wally Broecker gegenüber CNN.