San Francisco hat ein neues Gesetz erlassen, durch das Recycling-Sünder mit Strafen von bis zu 500 US-Dollar belegt werden können.
San Francisco ist für seine Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Erneuerbare Energien bekannt. Nun macht man auch in Sachen Recycling Nägel mit Köpfen und hat Strafen für Einwohner beschlossen, die sich weigern, ihren Müll ordentlich zu trennen. Das neue Gesetz verlangt von den Einwohnern der Stadt ihren Müll in drei unterschiedlich gefärbte Tonnen zu sortieren.
Wer Orangenschalen, Kaffeesatz oder Pizza-Kartons in den Hausmüll und nicht in den Bio-Müll wirft, verstößt gegen das Gesetz und muss mit einer Strafe in Höhe von bis zu 500 US-Dollar rechnen. Bis Juli 2011 möchte man im Fall von Verstößen noch großzügig sein. Danach soll das neue Gesetz aber hart umgesetzt werden. San Francisco hat bereits die höchste Recycling-Rate aller Städte in den USA.
Die Stadt möchte durch die strikte Trennung das Müllaufkommen von 618.000 Tonnen pro Jahr um zwei Drittel senken. Bis 2010 möchte San Francisco eine Recycling-Rate von 75 Prozent haben. Bis 2020 soll gar kein Müll mehr anfallen und alles wiederverwertet werden.