Britischer Öko-Bauer will sein Grundstück zur letzten Ruhestätte für interessierte Kunden machen, die auf den Gräbern ihrer verstorbenen Angehörigen Obst und Gemüse anbauen möchten. (Foto: © Pixelio)
Der englische Öko-Bauer Richard Sibley aus der Grafschaft Somerset plant ein skurriles Angebot: Er will Verstorbene auf seinem Grundstück beerdigen lassen und die Angehörigen auf dem Grab anschließend Gemüse anbauen lassen. Die Toten sollen einem Bericht der BBC zufolge in Weidesärgen bestattet werden. Gegen eine Gebühr könnten die Hinterbliebenen dann über ihren verstorbenen Angehörigen ihr eigenes Gemüse und Obst anbauen. Für eine Bestattung will Sibley rund 1500 Euro verlangen, die Bepflanzungskosten würden monatlich mit rund 14 Euro zu Buche schlagen. Das Grundstück des 63-Jährigen bietet Platz für bis zu 500 Gräber.
Sibley weiß, dass seine Idee nicht bei jedem gut ankommt, aber seiner Meinung nach kann so “die Erde weiter produktiv sein und etwas zurückgeben”. Das erste Gemüse-Grab ist für Herbst 2010 geplant, Gespräche mit Bestattungsunternehmen laufen bereits. Die Genehmigung der Behörden steht jedoch noch aus. (mh)