Die neue Generation der Konzentratormodule CX-75 verbessert die Sys- temeffizienz und zeigt, dass sich diese Systeme vor allem in Gegenden mit hoher Umgebungstemperatur bestens eignen. (Foto: © Concentrix Solar)
Concentrix Solar ist es gelungen, den Systemwirkungsgrad seiner Konzentrator-Systeme auf den Rekordwert von 25% zu steigern. Dies wurde durch den Einsatz der neuen Modulgeneration CX-75 ermöglicht, die zu Demo-Zwecken in San Diego (USA) und in Puertollano (Spanien) aufgebaut wurden. Die Systemwirkungs- grade von 25% wurden unter vollen Betriebsbedingungen gemessen, d.h. dass unter Einstrahlungsbedingungen von ca. 850 W/m² und mit einer Tracker-Apertur-Fläche von 28,8 m² eine Leistung von über 6 Kilowatt (kW) erzielt werden kann, an sehr sonnigen Tagen sogar fast 7 kW.
Bei Konzentrator-Systemen kann immer nur die direkte Sonnenstrahlung verwertet werden, deshalb wird die Nominalleistung mit einer DNI (Direct Normal Irradiation) von 850 W/m² definiert. Dieser Wert entspricht ungefähr dem Wert, der bei Silizium-PV-Systemen zur Leistungsbestimmung zugrunde gelegt wird und der bei 1000 W/m² liegt.
In einer Pressemitteilung erklärt Chief Technical Officer Dr. Andreas Gombert, dass die äußerst geringe Streuung bei den Modulen die hohen Systemwirkungsgrade ermöglicht haben. Mit der Leistung der neuen Systeme, die seine Erwartungen noch übertroffen haben, ist Gombert sehr zufrieden. Die Tests in San Diego hätten zudem gezeigt, dass Konzentrator-Photovoltaik-Systeme für Standorte mit hohen Umgebungstemperaturen optimal geeignet sind. Grund: Bei hohen Temperaturen weisen sie gerade einmal ein Drittel der Energieverluste konventioneller Silizium-PV-Kraftwerke auf. (mh)