Beim aktuellen Greenpeace Öko-Ranking der Elektronikhersteller konnten sich Nokia, Samsung und Sony Ericsson wieder die Spitzenplätze sichern, Strafpunkte gab es jedoch für Dell, HP und Lenovo.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat in ihrem aktuellen Ranking zu ökologischen Aspekten der 18 größten Elektronikhersteller die Unternehmen Dell, Hewlett Packard und Lenovo heruntergestuft. Grund: Die Hersteller haben ihr Versprechen, umweltfreundlichere Materialien zu verwenden, bisher nicht eingehalten, obwohl sie dies bis Ende 2009 zugesagt hatten. Insbesondere wollten die Firmen in ihren Produkten kein PVC und bromierte Flammhemmer (BFR) mehr verwenden. Laut Greenpeace gibt es bisher hierfür jedoch keine Anzeichen. Zwar habe Dell und Lenovo in einigen Produktreihen die Verwendung der Stoffe reduziert, aber HP habe noch überhaupt nichts geändert. Hinter den drei herabgestuften Konzernen liegen noch die Hersteller Fujitsu und Nintendo.
Vorbildlich ist dem Ranking zufolge die Entwicklung bei Apple, der bei der Herstellung seiner neuen Computer komplett auf BFR und fast ganz auf PVC verzichtet. Für Greenpeace ist das die Bestätigung dafür, dass die Stoffe für die Produktion nicht notwendig seien. Die umweltfreundlichsten Hersteller sind laut dem Rankung die beiden Konzerne Nokia und Samsung, gefolgt von Sony Ericsson und LG Electronics. (mh)