Eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle hat ergeben, dass sich vor allem in Ost- und in Süddeutschland viele energieeffiziente Wohnimmobilien befinden. (Foto: © Pixelio)
Laut einer Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stehen die meisten energieeffizienten Wohnimmobilien im Osten und im Süden Deutschlands. Die Berechnung der Energiewerte für 2007 hat ergeben, dass vor allem die ostdeutschen Regionen sowohl gegenüber dem Bundesdurchschnitt als auch gegenüber dem westdeutschen Durchschnitt besser abschneiden. Zudem ist ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten: Den höchsten Energieverbrauch weisen Regionen in Schleswig-Holstein, dem nordwestlichen Niedersachsen und das Ruhrgebiet auf, wohingegen im Süden Deutschlands die Werte weit unter dem Durchschnitt liegen.
Dass in den neuen Bundesländern so gute Energie-Werte beobachtet wurden, führen die Forscher hauptsächlich auf die umfangreichen Sanierungen zurück, die in den 90er Jahren hier durchgeführt wurden. Das Nord-Süd-Gefälle erklären die Wissenschaftler damit, dass hier unterschiedlich hohe Anteile von Alt- und Nachkriegsbauten bestehen, die den Energieverbrauch negativ beeinflussen. (mh)