Am Freitag wurde die größte Aufdachanlage Berlins feierlich in Betrieb genommen. Sie kann rund 100 Haushalte mit Strom versorgen. (Foto: © Pixelio/i-ku)
Am vergangenen Freitag wurde auf dem Dach des Mercedes-Benz-Werks eine der größten Aufdachanlagen Berlins an das Stromnetz angeschlossen. Die Anlage, die im Beisein von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit feierlich in Betrieb genommen wurde, soll rund 100 Haushalte mit Strom versorgen und so jedes Jahr mindestens 250 Tonnen CO2 einsparen.
Die 1,6 Millionen Euro teure Anlage wurde von den beiden Projektpartnern W-quadrat GmbH und IBC Solar errichtet, dazu wurden seit Mai insgesamt mehr als 2200 polykristalline PV-Module und 48 Wechselrichter installiert. Die Anlage ist mit 500 Kilowatt peak Leistung die leistungsfähigste Aufdachanlage der Hauptstadt und erzeugt jährlich rund 430.000 Kilowattstunden Strom.
Verantwortlich für die Planung und den Bau der Anlage war die W-quadrat GmbH, während PV-Spezialist IBC Solar die einzelnen Komponenten lieferte. Die Finanzierung und den Betrieb obliegt einem nichtöffentlichen Solarfonds von Kommanditisten, u.a. IBC Solar und W-quadrat. (mh)