HPCs (High Performance Computer) helfen zwar bei komplexen Berechnungen, sorgen aber im Gegenzug auch für enorme CO2-Emissionen. (Foto: © Matt Howard)
Eigentlich sollen mit dem HPC (High Performance Computer), der im Mai vom britischen Wetterdienst in Betrieb genommen wurde, komplexe Wetterberechnungen durchgeführt werden, durch die sogar Flugzeuge weniger Treibstoff verbrauchen sollen. Der mit 15.000 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattete Super-Computer ist in der Lage, bis zu eine Billiarde Rechenvorgänge in der Sekunde durchzuführen. Mittlerweile haben jedoch Klimaschützer den Wetter-Computer ins Visier genommen.
Der Grund: Laut dem Department of Communities and Local Government verbraucht der Computer so viel Energie wie 1000 Einfamilienhäuser. Innerhalb einen Jahres würde er so Emissionen in Höhe von 12.000 Tonnen CO2 verursachen. Die Betreiber verteidigen jedoch ihren Super-Rechner und meinen, dass der HPC mit seinen Prognosen zahlreichen Menschen das Leben rette. (ok)