Öko-Test untersuchte 21 Reiswaffeln auf verschiedene Schadstoffe und kommt zu einem gemischten Ergebnis.
Die Zeitschrift Öko-Test hat in ihrer September-Ausgabe 21 Reiswaffeln auf verschiedene Schadstoffe (gesundheitsschädliche Schwermetalle, krebserregendes Acrylamid) und gentechnisch veränderte Bestandteile untersucht. Die Ergebnisse reichen von “sehr gut” bis “ausreichend”, allerdings wurden die krebser- regenden Schadstoffe Arsen und Acrylamid in fast allen Produkten gefunden, nur in unterschiedlichen Mengen. Acrylamid ist zwangsläufig in Reiswaffeln enthalten, da es beim Erhitzen von kohlehydratreichen Lebensmitteln wie Reiswaffeln automatisch entsteht, aber die Tester fordern dringend eine Minimierung dieses Schadstoffes.
In allen untersuchten Reiswaffeln wurde Arsen gefunden, in über der Hälfte der Produkte erhöhte Werte. 17 Produkte enthalten Spuren des giftigen Schwermetalls Cadmium, allerdings wurden die gesetzlich festgelegten Höchstwerte weit unterschritten.
Erfreulicherweise fanden die Tester in keinem Produkt gesundheitsschädliche Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen und auch Spuren von gentechnisch veränderten Bestandteilen konnten in keiner Probe nachgewiesen werden. Öko-Test weist darauf hin, dass Reiswaffeln natürlicherweise minimale Spuren von Nickel und 1-2% Sesam enthalten können, Allergiker sollten dies berücksichtigen. (mh)