Werden die Laufzeiten der Atomkraftwerke nach dem Wahlsieg von CDU und FDP verlängert? Ausgestrahlt und NABU kündigen für den Fall heftigen Widerstand an. (Foto: © Pixelio/M. Hauck)
Nach dem Wahlsieg der CDU und FDP wollte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht auf eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken festlegen. Man wolle sich mit der FDP zunächst über das Thema unterhalten, sagte Merkel nach der Wahl. Die CDU hatte sich in ihrem Wahlprogramm klar zu längeren Laufzeiten sicherer Kernkraftwerke bekannt. Die CDU bezeichnet die Kernenergie als Brückentechnologie, um Preise stabil zu halten und die Klimaschutzziele zu erreichen. Nach der Wahl legten die Aktien der Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW deutlich zu. Aktien von Solarwerten wie Q-Cells, Centrotherm und Solarworld verloren hingegen. Die Solar-Titel werden als Verlierer der Bundestagswahl gehandelt, da die FDP angekündigt hat, die Solar-Subventionen schneller zu kürzen. Die Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt und der BUND haben angekündigt, heftigen Widerstand zu leisten, sollten sich Union und FDP für eine längere Laufzeit der Atom- kraftwerke aussprechen. (ok)