Das Umweltbundesamt kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2007 rund 106 Millionen Tonnen CO2 durch erneuerbare Energien eingespart wurden.
Nach dem Bericht Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger des Umweltbundesamts (UBA) wurden durch den Einsatz von erneuerbare Energien im Jahr 2007 rund 106 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden. Die erneuebaren Energien sind laut dem Bericht auf Erfolgskurs. So kam im Jahr 2007 schon 10 Prozent des deutschen Energieverbrauchs von erneuerbaren Energieträgern. Den größten Anteil hatte die Windenergie mit 6,4 Prozent gefolgt von der Wasserkraft mit 3,4 Prozent. Die Photovoltaik lieferte einen Anteil von 0,5 Prozent. Biogene Festbrennstoffe kamen auf 1,4 Prozent und Biogas 1,0 Prozent.
Beim Anteil am Energieverbrauch für Wärme hatten die biogenen Festbrennstoffe mit 4,3 Prozent die Nase vorn. Die Solarthermie kam auf einen Anteil 0,3 Prozent und die tiefe Geothermie auf weniger als 0,1 Prozent. Die 106 Millionen Tonnen eingespartes Kohlendioxid teilen sich in 67 Millionen Tonnen aus dem Stromsektor, 28 Millionen aus dem Wärmesektor und 11 Millionen Tonnen aus dem Verkehrssektor auf. Der Bericht Emissionsbilanz erneuerbarer Energien kann kostenlos als PDF auf der Website des Umweltbundesamts heruntergeladen werden. (mh)