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Berliner Solaratlas zeigt Solarpotenzial

Mithilfe des neuen Berliner Solaratlas können sich Hausbesitzer in Berlin darüber informieren, wie viel Energie und CO2 sie mit der Installation einer Solaranlage einsparen könnten. (Bild: © Solaratlas Berlin)
Mithilfe des neuen Berliner Solaratlas können sich Hausbesitzer in Berlin darüber informieren, wie viel Energie und CO2 sie mit der Installation einer Solaranlage einsparen könnten. (Bild: © Solaratlas Berlin)

Wer in Berlin lebt und gerne wissen will, wie viel Sonnenenergie sein Haus einfangen kann und wie viel Energiekosten und CO2-Emissionen sich hierdurch einsparen lassen würden, kann sich zukünftig im neuen Berliner Solaratlas darüber informieren. Der Solaratlas ist das Ergebnis eines Pilotprojekts der Berlin Partner GmbH, Berlins Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Standort- marketing.

Der Atlas funktioniert denkbar einfach: Im Internet kann man sich mithilfe eines dreidimensionalen Stadtmodells anzeigen lassen, ob sich das entsprechende Dach für eine Solaranlage eignen würde. Hierfür sind nur wenige Mausklicks nötig, dann werden die Daten anhand der potenziell einzufangenden Sonnenenergie berechnet. Die Darstellung der Gebäude erfolgt nicht in ihrer tatsächlichen Größe, sondern entsprechend ihrer Eignung. Mit anderen Worten: Unabhängig von ihrer realen Größe werden die Gebäude, die ein hohes Solarpotenzial haben, auch besonders hoch dargestellt und Gebäude, bei denen sich die Installation einer Solaranlage nicht lohnen würde, sehr klein. Daneben gibt der Solaratlas auch Auskunft über das mögliche CO2-Einsparpotenzial und auch darüber, mit welchen Kosten der Hausbesitzer für die Installation einer Solaranlage rechnen müsste.

Aktuell sind in dem Solaratlas 19 km² des Stadtgebietes erfasst, darunter die Umgebung der Friedrichsstraße in Berlin-Mitte und ein Wohngebiet in Berlin-Lichterfelde. Nach und nach soll der Atlas bis zum Frühjahr 2010 auf das gesamte Stadtgebiet, also rund 500.000 Gebäude ausgedehnt werden. Auch Informationen über denkmalgeschützte Gebäude sollen zukünftig in den Solaratlas integriert werden. Grundlage des Projekts, das aus Mitteln des Europäischen Regionalfonds und der Wirtschaftsverwaltung finanziert wurde, ist ein Forschungsprojekt Sun-Area der FH Osnabrück. (mh)

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