Auch in einigen Sprays und Polituren sind winzig kleine Nanoteilchen enthalten. (Foto: © Pixelio / Kurz Michel)
Sogenannte Nanoteilchen befinden sich heutzutage in zahlreichen Produkten wie beispielsweise Nahrungsmitteln, Kleidung und Kosmetika. Auch in Autolacken finden sich die winzig kleinen Partikel. In einem Bericht erklärte das Umweltbundesamt (UBA), dass es noch gravierende Wissenslücken über die Risiken der Nanoteilchen für Umwelt und Gesundheit gebe. So könnte beispielsweise das Einatmen der Nanoteilwechen schädlich sein. In verschiedenen Versuchen wurden bereits Hinweise auf krank- machende Eigenschaften festgestellt. Bei Nagetieren können die ungiftigen Nanoteilchen Lungentumore auslösen. Bei Ratten sind die Teilchen über die Atemwege bis ins Gehirn gewandert. Mögliche negative Wirkungen wurden jedoch noch nicht ausreichend untersucht.
Das Umweltbundesamt fordert ein Register für Produkte, die mit Nanoteilchen ausgerüstet sind, zu schaffen. Zudem sei es notwendig, einen rechtlichen Rahmen für die sichere Anwendung der Nanotechnologie und eine Kennzeichnungspflicht für alle Nano- Produkte einzuführen. (ok)