In Österreich wurden 82% der Förderanträge für private Photovoltaik-Anlagen mangels finanzieller Mittel abgelehnt. (Foto: © Pixelio / I-Ku)
Die österreichische Regierung hat mit diesem Ansturm offenbar nicht gerechnet: Mit einer Gesamtfördersumme von 18 Millionen Euro im Klimafonds wollte man die Installation von privaten Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 5 Kilowatt unterstützen. Doch schon am zweiten Tag (5. August), an dem die Online-Einreichung der Anträge möglich war, haben 9300 Förder- willige einen Antrag auf Förderung eingereicht. Laut Umwelt- ministerium haben alleine am ersten Tag 5000 Interessierte einen Antrag eingereicht. Dennoch mussten 5995 Projekte abgelehnt werden, weil der Fördertopf bereits ausgeschöpft war. Das entspricht einer Ablehnungsquote von 82% aller korrekt einge- reichten Anträge.
Im letzten Jahr betrug das Fördervolumen 10,9 Millionen Euro, es wurden 36% aller Anträge bewilligt und 1194 Anträge abgelehnt. Das österreichische Parlament hat bereits beschlossen, dass die Mittel für die private Photovoltaik-Förderung im kommenden Jahr auf 35 Millionen Euro aufgestockt werden sollen. Unklar ist jedoch noch, ob diese Fördermittel komplett aus dem Klimafonds kommen sollen. (mh)