Ab 2010 will die Supermarktkette Edeka keine bedrohten Fischsorten mehr verkaufen. (Foto: © Pixelio / Jens Bredehorn)
Deutschlands größte Supermarktkette Edeka will sich für bedrohte Tiere einsetzen und kündigte an, ab 2010 bedrohte Fischsorten aus dem Sortiment zu nehmen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wird in den Edeka-Filialen ab Mitte nächsten Jahres kein Aal, Hai, Rochen oder Wildstör mehr erhältlich sein. Den Angaben zufolge hat das Unternehmen das Angebot dieser Sorten, die nach internationalen Kriterien als bedroht gelten, in den letzten Jahren schon um 90% reduziert. Darüber hinaus plant Edeka, in Kooperation mit der Umweltschutzorganisation WWF ab 2012 nur noch Produkte aus “bestanderhaltender und umweltschonender Fischerei” und der hauseigenen Aquakultur anzubieten. Edeka-Vorstandschef Markus Mosa plädiert dafür, Fisch “als gesundes Nahrungsmittel dauerhaft” zu erhalten und erklärt, dass sich der Konzern deshalb auch dafür einsetzt, dass die Fischereipolitik der EU eine Neuausrichtung erfährt. (mh)