China forderte für den Klimagipfel in Kopenhagen verbindliche Obergrenzen für den CO2-Ausstoß. (Foto: © Pixelio / Gnubier)
Auf dem bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen will der größte CO2-Produzent der Welt, China, verbindliche Obergrenzen für den CO2-Ausstoß festlegen. Das bevölkerungsreichste Land der Erde plant, bis 2020 insgesamt 15% seines Energiebedarfs mit erneuer- baren Energien zu decken. Der chinesische Klimaunterhändler Li Gao betonte, dass man auf dem Klimagipfel keine leeren politi- schen Versprechen hinnehmen werde.
Kaum Fortschritte gibt es dagegen bei den Amerikanern. Sie konnten sich bislang noch nicht darauf einigen, welche Ziele sie zur Reduzierung des eigenen Schadstoffausstoßes anstreben. Ein Amerikaner verursacht laut Focus einen doppelt so hohen Ausstoß von Treibhausgasen wie ein Europäer oder Japaner. Die USA sind damit die größten Pro-Kopf-CO2-Sünder. China und die USA gelten wegen ihres großen Schadstoffausstoßes als Schlüsselländer für eine erfolgreiche Klimakonferenz. Der schwedische Umweltminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Andreas Carlgren macht den Erfolg von Kopenhagen ebenfalls von der Reaktion und der Bereitschaft Chinas und den USA abhängig. (mh)